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Ein dritter US-Flugzeugträger, Schiffe und Soldaten sind offenbar unterwegs in den Nahen Osten.
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Erneut wurde in der Straße von Hormus ein Tanker beschossen.
Israel und die USA haben am 28. Februar gemeinsam den Iran angegriffen.
Seit dem 13. April blockiert das US-Militär iranische Häfen an der Straße von Hormus.
Am 21. April kündigte US-Präsident Donald Trump an, die Waffenruhe zu verlängern, bis der Iran einen Vorschlag zum Kriegsende vorlegt.
Laut Berichten stocken USA Militär im Nahen Osten auf
Das Pentagon schickt Berichten zufolge eine dritte Flugzeugträgerkampfgruppe sowie weitere Kriegsschiffe in den Nahen Osten.
Das Wall Street Journal und das Nachrichtenportal Axios schreiben unter Berufung auf US-Beamte, dass neu entsandte Kriegsschiffe, Kampfflugzeuge, Marineinfanteristen und Matrosen dort bis Ende November eintreffen sollen.
Dem Wall Street Journal zufolge stocken die USA ihre Truppen in der Region um 9.000 bis 10.000 Soldaten auf.
Die beiden Medien berichteten übereinstimmend, der Flugzeugträger USS Theodore Roosevelt habe seinen Heimathafen in San Diego am Sonntag verlassen.
Am Montag seien weitere Schiffe, darunter ein amphibisches Angriffsschiff, ausgelaufen.
Die US-Flugzeugträger USS George H.W. Bush und USS George Washington befinden sich bereits im Nahen Osten.
Axios zufolge ist noch nicht klar, ob USS Theodore Roosevelt einen der anderen ersetzen oder zusätzlich eingesetzt werden soll.
Die Behörde sei nach eigenen Angaben von anderer Stelle über den Vorfall informiert worden.
Die Besatzung sei in Sicherheit, hieß es weiter.
Die UKMTO veröffentlichte zunächst keine Informationen zum Namen des Schiffes.
Bislang bekannte sich niemand zu dem Angriff.
Beide Schiffe seien gestern von unbekannten Projektilen getroffen worden, wie die britische Behörde für Sicherheit in der Schifffahrt mitteilte.
Der Iran reklamierte die Angriffe zunächst nicht für sich. »In der Straße von Hormus kommt es innerhalb jedes Zeitraums von 24 Stunden zu militärischen Auseinandersetzungen, aber seit einiger Zeit reagiert Amerika nicht mehr«, sagte jedoch ein Sprecher der Revolutionsgarden.
Präsident Massud Peseschkian ordnete das Verbot an, wie iranische Medien übereinstimmend berichteten.
Durch den Irankrieg seien erhebliche Produktionskapazitäten verloren gegangen, sagte Regierungssprecherin Fatemeh Mohadscherani.
In den nördlichen Provinzen könnte es aufgrund der Knappheit zu Problemen kommen, sagte Mohadscherani.
Trump hatte Axios gesagt, er rechne mit einer Fortsetzung der Gespräche in den nächsten Tagen.
US-Präsident Donald Trump erwartet nach eigenen Angaben, dass US-amerikanische Unterhändler im Laufe der kommenden Woche Gespräche mit iranischen Vertretern aufnehmen könnten.
Das sagte er dem Nachrichtenportal Axios. »Sie wollen ein Abkommen schließen, aber es ist nicht das Abkommen, das ich schließen möchte«, sagte Trump demnach.
Der Iran hatte seinen sogenannten Siebentageplan über Katar an die US-Regierung übermittelt.
Nach Angaben von Mike Waltz, US-Botschafter bei den UN, verlangte die iranische Regierung dafür aber einige Vorbedingungen wie etwa die Lockerung weitreichender Sanktionen sowie den Zugang zu eingefrorenen Vermögenswerten.
Die USA haben den wirtschaftlichen Druck auf den Iran verschärft.
US-Finanzminister Scott Bessent sieht darin erste Erfolge: Auf seine Anweisung seien Teams in zahlreiche Länder geschickt worden, um Maßnahmen gegen die iranische Regierung zu erwirken, schrieb er auf X.
Der Iran hat Handelsschiffen, die auf »nicht autorisierten« Routen die Straße von Hormus passieren, Konsequenzen angedroht. »Dieses Vorgehen birgt nicht nur das Risiko finanzieller und menschlicher Verluste für das Schiff, die Reederei, den Kapitän und die Besatzung, sondern schränkt auch die künftige Durchfahrt des Schiffes durch die Straße von Hormus erheblich ein«, teilte die zur Verwaltung der Straße von Hormus eingerichtete Behörde PGSA auf der Plattform X mit.
Die Streitigkeiten sollten von den Beteiligten durch »Zurückhaltung und Weitsicht« beigelegt werden, sowie durch Gespräche, sagte Außenminister Badr al-Busaidi bei der UN-Generaldebatte in New York.
Der Oman werde seine Bemühungen um die Sicherheit der Schifffahrt in der Straße von Hormus fortsetzen, sagte Al-Busaidi weiter.
Nach Angaben des Wall Street Journal steht US-Präsident Donald Trump dem iranischen Vorschlag skeptisch gegenüber.
Sollte die US-Regierung zustimmen, könnten laut Araghtschi umfassendere Gespräche beginnen.
Reuters berichtet jedoch mit Verweis auf Insider, dass das Land beim eigenen Atomprogramm keine Kompromisse eingehen und auf der Urananreicherung im Land beharren will.
Saudi-Arabien meldet Abwehr von Huthi-Angriff
Wie ein Sprecher des von Saudi-Arabien angeführten Militärbündnisses mitteilte, wurden zwei Drohnen abgefangen und zerstört, die auf die Hauptstadtregion Riad zuflogen.
Das Bündnis kämpft im Jemen an der Seite der Regierung gegen die Huthis.
Auf der Plattform X schrieb der Sprecher, die Luftverteidigung habe zudem eine ballistische Rakete der Huthis abgefangen, die auf die Stadt Chamis Muschait im Südwesten des Landes zielte.
Der Iran hat seinen Nachbarstaaten wegen der Einschränkung zahlreicher Flugverbindungen durch US-Sanktionen gedroht. »Entweder ist das Fliegen in der Region für alle frei oder für niemanden«, schrieb Mohammed Mochber, Berater des obersten Führers, auf der Plattform X. Die Kooperation mit den USA bei der »Umsetzung feindseliger Maßnahmen« werde dem iranischen Volk im Gedächtnis bleiben.