Ein Großteil der Menschen im Gazastreifen kann nach Angaben der Welthungerhilfe selbst Grundnahrungsmittel nicht mehr bezahlen und ist auf schnelle Hilfslieferungen angewiesen. »Die Preise liegen in der Regel beim Acht- bis Zehnfachen dessen, was die Waren vor dem Krieg gekostet haben«, sagte Welthungerhilfe-Generalsekretär Mathias Mogge dem RedaktionsNetzwerk Deutschland nach einem Besuch im Gazastreifen.
Gleichzeitig hätten die meisten Menschen praktisch kein Einkommen mehr. »Viele sind deshalb komplett abhängig von Nahrungsmittelhilfe von außen«, sagte Mogge.
Um die Menschen unabhängig von Hilfslieferungen zu machen, müsse die Wirtschaftslage in Gaza verbessert werden. »Dafür braucht es wirtschaftlichen Wiederaufbau und mehr lebenswichtige Güter, die in den Gazastreifen hineingelassen werden«, sagte Mogge.
Im Gazastreifen wurden bei einem israelischen Angriff laut Angaben des von der Hamas kontrollierten Zivilschutzes fünf Menschen getötet.
20 weitere Menschen, auch Frauen und Kinder, seien verletzt worden, sagte der Zivilschutz-Sprecher Mahmud Bassal.
Das Al-Schifa-Krankenhaus in Gaza bestätigte die Angaben.
Israelischer Luftangriff tötet Hamas-Kommandeur im Gazastreifen
Die Hamas bestätigte seinen Tod.
Im Westjordanland ist es laut Medienberichten zu Ausschreitungen von mehr als 100 radikalen Siedlern im Dorf Dschalud gekommen.
Diese versuchten die Rückkehr einer palästinensischen Familie in ihr Haus zu verhindern, wie die israelischen Streitkräfte mitteilten.
Die radikalen Siedler blockierten laut Militärangaben Straßen, setzten Gebäude und Fahrzeuge in Brand und warfen Steine auf die Sicherheitskräfte.
Die Times of Israel berichtete, der Angriff habe die Rückkehr der Palästinenser verhindert.
Zuvor hatte ein Gericht laut Medienberichten einer Klage der Familie stattgegeben und Siedler angewiesen, das von ihnen besetzte Haus zu verlassen.
Zuvor hatte der israelische Fernsehsender Channel 12 über den geheimen Besuch Netanjahus in den Emiraten berichtet.
Nach Angaben der Nachrichtenagentur AP unter Berufung auf zwei mit der Reise vertraute Personen dauerte das Gespräch rund eine Stunde.
Israelische Streitkräfte haben nach eigenen Angaben einen der Entführer der früheren Hamas-Geiseln Noa Argamani und Avinatan Or getötet.
Sakr fuhr laut der israelischen Armee das Motorrad, mit dem Argamani und Or am 7. Oktober 2023 bei dem Angriff auf das Nova-Musikfestival verschleppt worden waren.
Außenminister Gideon Sa’ar erklärte auf der Plattform X, die in Ramallah tätigen Diplomaten müssten ihre von Israel ausgestellten Dokumente binnen sieben Tagen zurückgeben. »Jedes Land, das feindselig und einseitig gegen Israel vorgeht, wird an Einfluss und Relevanz in der Region verlieren«, sagte Saar.
Das niederländische Außenministerium lehnte eine Stellungnahme ab.
Der rechtsextreme israelische Finanzminister Bezalel Smotrich hat eine Annexion von Gebieten im Süden des Libanon und im Gazastreifen sowie einen »Krieg« der israelischen Armee gegen Palästinenser im besetzten Westjordanland gefordert. »Ich möchte, dass wir im Gazastreifen mindestens bis zur Gelben Linie annektieren und bis zum Litani-Fluss im Libanon«, sagte Smotrich in einem Podcast für die israelische Nachrichtenwebsite ynet.
Israels Militär hat eigenen Angaben zufolge vier Mitglieder der Hamas im Gazastreifen getötet.
Bei einem der Getöteten soll es sich um einen Kommandeur der Islamistenorganisation handeln, der an dem Massaker am 7. Oktober 2023 in Israel beteiligt gewesen und danach entführte israelische Geiseln festgehalten haben soll, wie die israelischen Streitkräfte mitteilten.
Abbas sagte, es bestehe nicht mehr nur die Gefahr, dass die Zweistaatenlösung untergraben werde.
Ein Betroffener sagte der Nachrichtenagentur Reuters, alle Olivenbäume der von ihm und einem Nachbarn genutzten Fläche von neun Hektar seien zerstört worden. »Sie haben uns nichts übrig gelassen«, sagte er.
Das israelische Militär gab an, den Vorfall zu prüfen, bezog aber keine weitere Stellung.
Dem Landwirtschaftsministerium der Palästinensischen Autonomiebehörde zufolge macht die Landwirtschaft dort rund acht Prozent des Bruttoinlandsproduktes aus und schafft mehr als 60.000 Arbeitsplätze.
Die Ärzte hätten Neria Leiter zwar stabilisieren können, sein Zustand sei aber weiter kritisch, sagte Yechiel Leiter am Donnerstag vor dem Shaare-Zedek-Krankenhaus in Jerusalem.
Bei einem Luftangriff auf ein Fahrzeug nahe der Stadt Deir al-Balah sei ein Mensch getötet worden, meldeten Medien vor Ort.
Derweil gab das israelische Militär an, am Wochenende einen Mann im Gazastreifen getötet zu haben.